
Dass die Halbfinal-Partie im Final-4 des Deutschland-Pokals für die Floorball-Frauen der Red Devils Wernigerode keine leichte Aufgabe wird, war nach dem bisherigen Saisonverlauf zu erwarten.
Beide Bundesliga-Begegnungen gegen die Dümptener Füchse hatten die Teufels-Damen auswärts mit 2:7 und zu Hause mit 3:6 klar verloren. Und in der Bundesliga-Endabrechnung trennten die viertplatzierten Devils ganze zwölf Zähler von den Tabellen-Dritten aus Dümpten.
Entsprechend waren die Favorittenrollen beim Cup-Duell in Zwickau am vergangenen Wochenende klar verteilt. Doch die vermeindliichen Außenseiterinnen aus Wernigerode schlugen sich achtbar. Nach einem frühen 0:1 (3. Minute) und dem 0:2 nach bereits zehn Minuten schien die Partie einen einseitigen Verlauf zu nehmen.
Doch die Red Devils steckten nicht auf und erkämpften sich mit dem 1:2, erzielt von Leonie Schubert nach Vorlage von Romy Gottschalkson (Foto, Nr. 11) fünf Minuten vor der ersten Pause den Anschluss.
Im zweiten Durchgang hielten die Wernigeröder Damen das Duell lange offen, überstanden sogar eine zweiminütige Unterzahl, weil Gottschalkson wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Allerdings gelang den Füchsen eine Minute vor Ende des zweiten Abschnitts das 3:1.

Auch im letzten Durchgang zeigten die Red Devils lange Zeit eine stabile Leistung und ließen keine weiteren Treffer zu. Nach einer Auszeit setzten sie in der Schlussphase noch einmal alles auf eine Karte. Das nutzte Dümpten letztlich zum entscheidenden 4:1.
Das Finale am Sonntag gewann schließlich der MFBC Leipzig. Die Löwinnen ließen Dümpten mit 8:3 (2:0/3:0/3:3) keine Chance. (fvsa/st - Fotos: Floorball Deutschland)